Willkommen!

Ihr Besuch im Mendelssohn-Haus Leipzig

Der historische Musiksalon
Der historische Musiksalon © Dirk Brzoska

Freier Eintritt für Geflüchtete – Для українців вхід вільний

Das Mendelssohn-Haus bietet Geflüchteten aus der Ukraine freien Eintritt im Museum. „Kiew und Leipzig sind Partnerstädte, der Austausch war stets vielfältig, eng und freundschaftlich und wird es auch künftig sein. Wir wollen in diesen schweren Zeiten Geflüchtete aus der Ukraine herzlich willkommen heißen in Leipzig, auch im Mendelssohn-Haus. Es wäre großartig, wenn wir durch unser Museum und die Musik ein wenig Freude und Ablenkung bieten könnten“, sagt Patrick Schmeing, Direktor des Mendelssohn-Hauses. 
Für den freien Eintritt genügt die Vorlage eines ukrainischen Reisepasses oder eines anderen Ausweisdokuments, für Geflüchtete aus Drittländern eine ukrainische Aufenthaltsgenehmigung (Visum).

COVID-Prävention
Wir empfehlen im Museum und bei unseren Konzerten das Tragen einer FFP2-Maske sowie die Einhaltung der bekannten Hygiene- und Gesundheitsregeln. Wir behalten uns vor, weitere Vorsichtsmaßnahmen vorzugeben.

  • Öffnungszeiten

    © Dirk Brzoska

    An 365 Tagen im Jahr ins Mendelssohn-Haus Leipzig!

    Täglich geöffnet von 10-18 Uhr.

    (24. und 31. Dezember 10-15 Uhr)

  • Eintrittspreise

    Auch geht’s mit dem Geldausgeben mäßiger als ich dachte.
    Felix Mendelssohn Bartholdy von seiner Schottland-Reise 1829

    Museum: 8 EUR / ermäßigt 6 EUR
    Konzert: 15 EUR / ermäßigt 12 EUR, sofern nicht anders angegeben

    Ermäßigungsberechtigt sind Studierende und Auszubildende, Senioren und Inhaber der Leipzig-Card.
    Für Kinder und Schüler bis 18 Jahre ist der Eintritt frei.

  • Führungen

    © Stephan OKOLO Fromme

    Mendelssohn-Rundgang

    Jeden Samstag um 10 Uhr laden wir zum Mendelssohn-Rundgang durch das Museum und die Leipziger Innenstadt auf den Spuren des Komponisten.

    12,50 EUR
    Dauer: ca. 2 Stunden

    Anmeldung erforderlich.
    Kontakt: buero@mendelssohn-stiftung.de / +49 341 9628820

    Individuelle Führungen

    Erleben Sie Felix Mendelssohn Bartholdy und seine Welt in einer individuellen Führung durch das Museum.

    bis 10 Personen: Museumseintritt pro Person zzgl. 25 EUR Führungsgebühr
    ab 11 Personen: Museumseintritt pro Person, die Führungsgebühr entfällt

    Dauer: ca. 1,5 Stunden
    Führung in Fremdsprachen: zzgl. 25 EUR

    Anmeldung erforderlich.
    Kontakt: buero@mendelssohn-stiftung.de / +49 341 9628820

    Individuelle Konzerte

    Höhepunkt Ihrer Führung kann ein Kammerkonzert im Musiksalon sein.

    Vorabsprache erforderlich.
    Kontakt: buero@mendelssohn-stiftung.de / +49 341 9628820

    Informationen über unsere Führungen und Workshops für Kinder und Jugendliche finden Sie hier.

  • Konzerte

    Das Mendelssohn-Quartett im Musiksalon
    Das Mendelssohn-Quartett im Musiksalon © Gerd Mothes

    Jeden Sonntag um 11 Uhr findet im Musiksalon eine Matinée statt. Erleben Sie in der Tradition der Familie Mendelssohn Bartholdy Kammermusik am historischen Ort.

    15 EUR / ermäßigt 12 EUR, sofern nicht anders angegeben

    Ermäßigungsberechtigt sind Studierende, Senioren und Inhaber der Leipzig-Card.

    Kartenreservierung empfohlen.
    Kontakt: buero@mendelssohn-stiftung.de / +49 341 9628820

  • Garten, Café und Shop

    © Archiv Mendelssohn-Haus Leipzig

    Lassen Sie den Museumsbesuch in unserem kleinen Café oder dem einladenden Garten ausklingen. Im Museumsshop finden Sie Literatur über Felix Mendelssohn Bartholdy und seine Zeit sowie CDs, Postkarten und attraktive Souvenirs. Besuchen Sie auch unseren Online-Museumshop.

  • Ihr Weg zu uns

    Das Mendelssohn-Haus liegt in der Goldschmidtstraße 12 im Zentrum Leipzigs nur wenige Gehminuten vom Augustusplatz mit zahlreichen Verbindungen des ÖPNV. Dort befinden sich auch das Gewandhaus und das Opernhaus sowie die nächstgelegene Tiefgarage.

Die Ausstellung

Drei Etagen Mendelssohn!

© Stephan OKOLO Fromme

Herzstück des Mendelssohn-Hauses ist die ehemalige Wohnung von Felix Mendelssohn Bartholdy in der ersten Etage. Von den vielen verschiedenen Wohnungen, in denen der Komponist lebte und wirkte, ist sie die einzige, die sich erhalten hat. Hier begann die Geschichte des Museums. Die originalgetreu rekonstruierte Wohnung war der erste Museumsbereich, der 1997 eröffnet wurde. Im Jahr 2014 kam mit dem Erdgeschoss eine weitere Museumsetage hinzu. In den modern gestalteten Räumen kann die Musik Felix Mendelssohn Bartholdys auf vielfältige Weise erlebt und im Effektorium sogar dirigiert werden. Zum 20-jährigen Jubiläum des Museums konnte eine weitere Etage im 2. Obergeschoss eröffnet werden. Dort befinden sich die Ausstellungen zu Fanny Hensel, Felix‘ Schwester, und Kurt Masur, dem Dirigenten, Initiator und Wegbereiter des Mendelssohn-Hauses.

  • Die Belétage

    © Stephan OKOLO Fromme

    Die Wohnung fand sich zum Glück (hier in der Königstraße no. 5, vor der Stadt nahe an der Promenade, mit Garten & c.)
    Felix Mendelssohn Bartholdy in einem Brief an seinen Freund Karl Klingemann

    Ab dem Spätsommer 1845 füllten Felix Mendelssohn Bartholdy und seine Familie die Belétage mit Leben und Musik. Zahlreiche prominente Besucher, darunter das Ehepaar Clara und Robert Schumann, Louis Spohr, Joseph Joachim, Hans Christian Andersen, Jenny Lind, Raymund Härtel und Richard Wagner, kamen die Treppe hinaufgestiegen. Heute gelangt der Besucher über jene erhaltene historische Treppe in Felix Mendelssohn Bartholdys Wohnung, die in ihrer ursprünglichen Gestaltung wie zu Lebzeiten des Künstlers erstehen konnte. Das Arbeitszimmer des Komponisten, wo Werke wie das Oratorium Elias entstanden, der prächtige Musiksalon, in dem jeden Sonntag ein Konzert stattfindet, das Mobiliar aus Familienbesitz, Brief- und Notenmaterial, Aquarelle von Mendelssohns Hand sowie umfangreiche Informationen zum Leben und Wirken des Künstlers machen diesen authentischen Ort zu einem unvergesslichen Erlebnis.

  • Fannys Welt

    © Stephan OKOLO Fromme

    In der Königsstraße no. 5 1 Tr. hoch ist Quartier für Dich ...!
    Felix Mendelssohn Bartholdy an seine Schwester Fanny Hensel

    Das Leben der Komponistin und Pianistin Fanny Hensel kann in der zweiten Etage entdeckt werden. Die hochinteressante Frau war die ältere Schwester Felix Mendelssohn Bartholdys und erhielt mit ihm zusammen eine umfassende musikalische Ausbildung. Über die enge geschwisterliche Verbindung hinaus waren beide einander musikalische Ratgeber und scharfe Kritiker. Nach ihrer Heirat mit dem Maler Wilhelm Hensel wohnte Fanny Hensel im Gartenhaus des elterlichen Anwesens in der Leipziger Straße 3, Berlin, das sie zu einem musikalischen Zentrum machte. Davon erzählt der kurze Film Sonntagsmusiken. Fanny Hensels Klavierzyklus Das Jahr begleitet thematisch und akustisch durch die Ausstellungsräume.

  • Das Effektorium

    © Christian Kern

    Effectus 13: Musica homines laetificat – Musik erfreut die Menschen aus dem Traktat Complexus effectuum musices von Johannes Tinctoris

    Höhepunkt im Erdgeschoss des Museums ist das Effektorium, eine weltweit einmalige Installation, die es dem Besucher ermöglicht, ein virtuelles Orchester bzw. einen virtuellen Chor mit Werken von Felix Mendelssohn Bartholdy zu dirigieren.

    Vom Pult aus erweckt der Dirigent 13 Stelen zum Leben, die sich je nach ausgewähltem Stück in Instrumentengruppen oder Stimmregister verwandeln. Kurzes Einstimmen erfüllt den großen Raum, dann kann es losgehen. Hier ist möglich, die Wirkung verschiedener Tempi auszuprobieren, das Lieblingsinstrument allein spielen zu lassen, von modernem zu historischem Orchesterklang zu wechseln, die Akustik verschiedener Räumlichkeiten auszuprobieren und den Raum in unterschiedliche Farben zu tauchen. Das Pult kann aber auch fünf Meisterdirigenten überlassen und ihren Interpretationen von Felix Mendelssohn Bartholdys Schottischer Sinfonie gelauscht werden.

    Das Effektorium ist ein Fest für die Sinne.

Sonderausstellung

Zwischen den Stühlen

Eine Ausstellung zum Glauben der Mendelssohns im Rahmen von "1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland" Mehr Informationen