Leipzig liest | Leipziger Buchmesse 2026

Streit und Straßenkampf. Unterwegs für die Freiheit

reading and discussion
Sat

21.03.2026

19:00 | ca. 120 Minuten

Mendelssohn-Haus Leipzig - Musiksalon

In diesem sehr persönlichen Buch Streit und Straßenkampf. Unterwegs für die Freiheit berichtet Karoline Preisler von ihrem Engagement für Meinungsfreiheit und gewaltfreie Auseinandersetzung, nimmt uns mit auf ihre Israel-Reise in das traumatisierte Land, erzählt aber auch von ihrem Alltag in einer Demokratie, in der der öffentliche Raum nicht mehr sicher ist. Ihr Buch verbindet politische Analyse mit einem leicht-verständlichen und historischen Blick auf Antisemitismus, einem Bericht eines Aussteigers aus der rechtsextremen Szene und persönlichen Erfahrungen - ein leidenschaftlicher Aufruf zur Verteidigung unserer Demokratie.

Karoline Preisler ist 1971 in Ost-Berlin geboren, Juristin, die sich schon als junge Erwachsene an der friedlichen Revolution in der DDR 1989 beteiligte, ist seit 2013 Mitglied in der FDP. Sie unterrichtete Deutsch als Fremd- und Zweitsprache. 2021 erschien Preislers erstes Buch »Demokratie aushalten! Über das Streiten in der Empörungsgesellschaft«. Auch dafür wurde Karoline Preisler mit dem Amos-Preis der Offenen Kirche für ihren „Einsatz (…) für eine konstruktive Streitkultur im Geist der Freiheit und des Respekts vor Andersdenkenden, für den sie auch persönliche Nachteile in Kauf nimmt“ ausgezeichnet. Sie ist außerdem Preisträgerin des Jahres 2024 des Eugen-Kogon-Preises und Preisträgerin des Paul-Spiegel-Preises 2025.

Lesung: Karoline Preisler
Moderation: Prof. Ilse Nagelschmidt, Universität Leipzig, Ehrenpräsidentin des Freien Deutschen Autorenverbandes

Veranstalter: Kooperation zwischen Friedrich Naumann Stiftung für die Freiheit, Wilhelm Külz Stiftung, deutsch-israelische Gesellschaft Leipzig und Ariella Verlag
 

Eintritt frei – Um Anmeldung über Friedrich-Naumann-Stiftung/Anmeldebogen wird gebeten.

Teilnahmebedingungen

Änderungen vorbehalten