Präsidentin der Felix-Mendelssohn-Bartholdy-Stiftung

Elena Bashkirova

Elena Bashkirova © Nikolaj Lund

Elena Bashkirova ist seit 2020 Ehrenpräsidentin der Felix-Mendelssohn-Bartholdy-Stiftung in der Nachfolge von Kurt Masur. Sie absolvierte ihr Studium am Moskauer Tschaikowsky-Konservatorium in der Klasse ihres Vaters Dmitri Bashkirov. Wichtige Impulse erhielt sie von Künstlern wie Pierre Boulez, Sergiu Celibidache, Christoph von Dohnányi und Michael Gielen. Eine langjährige Zusammenarbeit verbindet sie u.a. mit Lawrence Foster, Karl-Heinz Steffens, Ivor Bolton, Manfred Honeck und Antonello Manacorda. Neben Auftritten als Solistin mit Orchestern wie den Münchner Philharmonikern, den Wiener Symphoniker, dem Orchestre de Paris und dem Chicago Symphony Orchestra nimmt Kammermusik einen wichtigen Platz in ihrem Schaffen ein; regelmäßig arbeitet sie mit Sängerinnen und Sängern wie Matthias Goerne, René Pape, Robert Holl, Dorothea Röschmann und Anna Netrebko zusammen. 1998 rief sie das Jerusalem International Chamber Music Festival ins Leben, das sie seitdem als Künstlerische Leiterin gestaltet. Im Jüdischen Museum Berlin findet seit 2012 alljährlich das Schwesterfestival Intonation statt. Mit dem Jerusalem Chamber Music Festival Ensemble gab Elena Bashkirova weltweit Gastspiele und war bei den Festivals in Lucerne, Verbier, im Rheingau sowie beim Beethovenfest Bonn und beim Klavier-Festival Ruhr zu hören.