Felix im Frühling 2026
Das Mendelssohn Haus widmet sein Konzertwochenende »Felix im Frühling« Ende Mai dem Italien der Mendelssohns. Auf dem Programm stehen Werke der italienischen Musikgeschichte sowie Kompositionen der deutschen Romantik, die die Sehnsucht nach dem Süden ausdrücken. Vorträge zum Thema ergänzen das Programm. Zwischendurch lädt der sommerliche Garten zum Aperitivo ein.
Italien übte im 19. Jahrhundert eine große Anziehungskraft auf Künstlerinnen und Künstler der deutschen Romantik aus. Auch Felix Mendelssohn Bartholdy bereiste dieses Sehnsuchtsland, das ihn zu Aquarellen, umfangreicher Korrespondenz und zur berühmten »Italienischen Sinfonie« inspirierte. Seine Schwester Fanny erfüllte sich mit ihrer Italienreise ebenfalls einen Traum.
Im März 1829 begann Mendelssohn seine Grand Tour, die ihn unter anderem nach England, Frankreich und für neun Monate nach Italien führte. Auf dem Weg besuchte er in Weimar Johann Wolfgang von Goethe, den bekanntesten deutschen Italienreisenden. Während des vierzehntägigen Aufenthalts vermittelte Goethe dem jungen Komponisten vermutlich sein umfassendes Bild von Italien.