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Die Felix-Mendelssohn-Bartholdy-Stiftung

Der geniale Komponist Felix Mendelssohn Bartholdy mit seinen Visionen in nahezu allen Lebensbereichen wurde bereits früh zu einem der favorisierten Musiker von Johann Wolfgang von Goethe. Er gründete 1843 das erste deutsche Konservatorium in Leipzig. Als Gewandhauskapellmeister in Leipzig verpflichtete er die besten Musiker seines Orchesters als Professoren, um dessen Traditionen zu erhalten und weiterzutragen. Sein Stil des Dirigierens und der Orchesterleitung wurde schnell zum Vorbild in ganz Europa. Die Musik als inspirierende Kraft für die Menschen war seine grosse Idee.

1991 wurde unter Vorsitz von Kurt Masur die Internationale Mendelssohn-Stiftung e.V. zur Rettung und Wiederherstellung des Wohn- und Sterbehauses von Felix Mendelssohn Bartholdy gegründet. Das Haus konnte 1997 als Museum der Öffentlichkeit übergeben werden.

2003 erfolgte, gemeinsam mit der Stadt Leipzig, die Gründung der Felix-Mendelssohn-Bartholdy-Stiftung. Die Ziele der Stiftung sind, den kosmopolitischen Geist Mendelssohns weiterzutragen, die Erhaltung und Unterhaltung des Mendelssohn-Hauses in Leipzig und des darin befindlichen Museums, die Unterstützung der Gesamtausgabe seiner musikalischen Werke, aber auch der Briefe und seiner Malereien, und nicht zuletzt die Unterstützung junger Künstler und Musikwissenschaftler, die sich um das Werk Mendelssohns besonders verdient machen.

Die Stiftung hat die Arbeit über die Grenzen Deutschlands hinaus durch Gründung von Freundeskreisen in England, Frankreich, Japan und den USA erweitert.